Titanfall ist der neueste Ego-Shooter aus der Partnerschaft zwischen Electronic Arts und Respawn Entertainment. Das Spiel erscheint als einer der ersten Titel für die Xbox One, zusätzlich zu Versionen für Xbox 360 und PC. Kann Titanfall als FPS wirklich überzeugen? Hier erfahren Sie es!
Titanfall beginnt seine eigene „Revolution“ gleich von Anfang an, indem es auf einen traditionellen Kampagnenmodus verzichtet – ein Feature, das bereits in anderen Spielen implementiert wurde, wie zum Beispiel Pflanzen gegen Zombies: Garden WarfareStattdessen konzentriert sich der ganze Glanz des Spiels ausschließlich auf den Mehrspielermodus, in dem die wahre Action darauf wartet, entdeckt zu werden.
Zu Beginn des Spiels wird ein äußerst detailliertes Tutorial gestartet, das alle neuen Funktionen erklärt – vom einfachen Doppelsprung und Wandlaufen bis hin zur Steuerung der Titanen und deren Fähigkeiten. Für Neulinge gibt es keine bessere Möglichkeit, sich mit der Steuerung vertraut zu machen. Wer jedoch an der Beta-Phase teilgenommen hat, muss diese Aufgaben erneut durchlaufen.
Als Nächstes müssen Sie einen der vordefinierten Spielmodi auswählen, um zu beginnen. Der Mehrspielermodus enthält zwar einige kurze Zwischensequenzen, um die Geschichte nicht komplett zu verwerfen, ersetzt jedoch die komplexe, detaillierte Geschichte durch Mehrspielerpartien, in denen Sie unabhängig vom Endergebnis immer weiterkommen.
Insgesamt gibt es 18 Level, die auf recht großen und spieltypischen Karten stattfinden. Das Fehlen einer tiefgründigen Story ist – insbesondere bei einem Spiel, das auf Online-Spiele ausgerichtet ist – kein wirkliches Problem. Im Gegenteil, das Spielerlebnis kann sogar als gute Vorbereitung auf die Herausforderungen dienen, die auch in den traditionellen Modi zu finden sind.
Nach der Auswahl der gewünschten Karte gelangen die Spieler in eine Lobby, in der Teams und Anpassungsoptionen angezeigt werden. Trotz einiger Probleme am Starttag funktioniert das bekannte „Matchmaking“ recht zügig – insbesondere im Attrition-Modus, in dem sich die schiere Masse an Spielern im wahrsten Sinne des Wortes ansammelt.
In Titanfall sind die Teams auf maximal sechs Spieler begrenzt. Die Karten sind jedoch voller Gegner, die für echte Spieler eine leichte Beute darstellen. Jeder erzielte Punkt verkürzt den Countdown um einige Sekunden und belohnt die Spieler für ihre Leistung mit der vorzeitigen Ankunft ihrer gigantischen Maschinen.
Beim Spielen von Titanfall fällt auf, dass sich die „Titanen“ sehr natürlich und realistisch bewegen. Ihre Sprünge ermöglichen beispielsweise Angriffe, die für schnellere Fortbewegung und/oder zum Rammen kleinerer Gegner genutzt werden können. Darüber hinaus verfügen die Titan-Modelle über besondere Eigenschaften – beispielsweise einzigartige Fähigkeiten und ein hohes Gewicht –, die ihre Steuerung und Leistung stark beeinflussen.
Wie in vielen großen FPS-Spielen generieren Matches Erfahrung, die neue Freischaltungen ermöglicht – sowohl für Titanen als auch für die Soldaten. Im Laufe jedes Matches haben Spieler Zugriff auf eine wachsende Auswahl an Waffen, Ausrüstung und Fähigkeiten. So kommt man kaum ins Stocken, denn die Möglichkeiten sind riesig.
Titanfall verfügt außerdem über ein „intelligentes“ Kartensystem, mit dem während eines Spiels bestimmte Fähigkeiten oder besondere Gegenstände für die Spieler aktiviert werden können. Ein interessanter Aspekt ist beispielsweise die Möglichkeit, ein hochpräzises Gewehr zu erhalten oder den Charakter in bestimmten Momenten etwas schneller laufen zu lassen.
Optisch, Titanfall steigt Ein weiterer Schritt in dieser Kategorie, ohne zu versagen. Noch wichtiger ist, dass das Spiel trotz der zahlreichen Gegner, Explosionen, Lichteffekte und riesigen Roboter weder unter Rucklern noch nennenswerten Einbrüchen der Frames pro Sekunde (FPS) leidet.
Die Soundeffekte in Titanfall sind eine Show für sich, besonders mit einem Headset oder hochwertigen Kopfhörern. Zudem sind die Schläge der Roboterkämpfe auch aus der Ferne gut hörbar. Das Sounddesign der Waffen und der Umgebungen ist sorgfältig ausgearbeitet, was dem Titan-Spieler deutlich spürbar und von Vorteil ist.
Urteil
- Grafik
- Schnittstelle
- Unterhaltung
- Spielablauf
Zusammenfassung
Titanfall hat sich das Warten (einschließlich der Aufnahme des Spiels für EA Access-Abonnenten) und die damit verbundene Vorfreude gelohnt. Mit extrem ausgewogener und unterhaltsamer Spielmechanik, präzisem und flüssigem Gameplay und erstklassiger Performance bietet Titanfall zudem eine explosive Mischung aus traditionellem Shooter-Genre, die hervorragend umgesetzt ist. Zweifellos ist Titanfall die damit verbundene Vorfreude wert.



















































































